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Ausbildung - Regie |
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Die Grundprinzipien |
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Als Ziel der Ausbildung wird die Herausforderung zu Mut und Forschungslust zu einer persönlichen künstlerischen Sichtsweise gesetzt, wie auch die Vermittlung von Technik und Strategien mit welchen die ästhetische Sensibilität und die persönliche künstlerische Begabung geweckt und gefördert werden kann.
Ein methodenorientierter Unterricht vernetzt die theoretischen Grundlagen mit den freigesetzten persönlichen Impulsen um zu einem professionellen, bewussten, immer wiederholbaren Theaterregievorgang zu führen.
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Die Ausbildungsstruktur |
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| Die Regieausbildung ist auf vier Jahre ausgelegt.
In dem 1. Jahr (zusammen mit der Schauspielklasse) werden die Grundbegriffe der Schauspielkunst erworben und erprobt.
Das 2. und 3. Jahr beschäftigen sich mit der Strategie der Inszenierung.
Die beide Ausbildungsjahre werden zusammen in vier Semester gegliedert, wo in jedem Semester theoretisiert, erforscht und praktisch geprobt wird, vorwiegend folgende Grundlagen der Inszenierung behandelnd:
• Die Konfliktanalyse.
• Die Umsetzung der theoretische Struktur in Bühnensituationen (konkrete Inszenierung).
• Text Analyse und Arbeit mit dem Schauspieler.
• Aussage und Stil der Inszenierung.
Jedes Semester endet mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung:
Prüfungsgegenstand: Inszenierung eines Fragmentes aus einem Theaterstück.
Es wird in Folge ein Semesterzeugnis ausgestellt und nach der Absolvierung aller dieser vier Semester (belegt durch das jeweilige Semesterzeugnis) wird von der Seite der Schule das Recht und die Möglichkeit freigegeben, das vierte Regiejahr anzutreten und die Diplominszenierung in einem professionellen Theater zu leisten.
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Das Praktikum |
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Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Aufführungserfahrung gesetzt. Der Umgang mit Publikum ist daher Teil des Unterrichts. Der Vorbereitung auf die Praxis dienen auch Kenntnisse in:
Dramaturgie,
Ausstattung,
Bühnen- u. Studiotechnik
Lichtdesign.
Kompetenz in diesen Bereichen bildet eine wichtige Voraussetzung für die Lebensfähigkeit des Theaterregisseurs. Technische und organisatorische Praktika während der öffentlich gezeigten Prüfungsarbeiten, als einzelne oder Aufführungsserien im Pygmalion Theater, runden die Praxis ab.
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Die Kosten |
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1 Jahrgang: €298. – im Monat.
2. bis 4. Jahrgang: €398.- im Monat |
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Unterricht |
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Unterrichtet wird u. a. von Geirun Tino, der schon
einige Referenzen im Bereich "Regie" aufweist. |
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| Geirun Tino |
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| 1950 |
geboren in Braila/Rumänien |
| 1974 |
Absolvierung der Hochschule für Theater
und Film in Bukarest (Klasse für Theaterregie)
Lehrer:
David Esrig (heute: Deutschland)
Radu Penciulescu (Stockholm)
Georges Banu (Paris) |
| ab 1974 |
Regisseur an mehreren Staatstheatern in Rumänien;
über 30 Inszenierungen, darunter Stücke von Cargiale,
Sorescu, Ruzante, Shakespeare, Vandeloo, Cechov, Schwarz, Ghelderode,
Ionescu, Ciprian u. v. a. |
| 1974 - 1984 |
Konflikt mit dem Regime:
6 Aufführungen noch vor der Premiere verboten.
Zahlreiche Artikel über die Theaterästhetik und die
soziale Dimension des Theaters |
| 1981 - 1984 |
Leiter einer Schauspielklasse in Rumänien,
die mehrere Auszeichnungen und nationale Preise gewinnen konnte.
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| 1985 |
Übersiedlung nach Österreich |
| ab 1987 |
mehrere Auftritte als Pantomime in Wien |
| 1988 |
Inszenierung von Kishon - Satiren |
| 1989 |
Gründung der Schauspielschule "Pygmalion"
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| 1992 |
Gründung des Theaterensembles "Pygmalion"
Es folgten zahlreiche Inszenierungen, z. B.
1991 - Die Wirtin (von Goldow) in Rumänien, Schweiz, Italien
1994 - Marat/Sade (von P. Weiss) im Theater Brett (Wien)
1996 - Geschlossene Gesellschaft (von J. P. Satre)
1997 - Der Prozess (von F. Kafka)
1998 - Woyzeck (von G. Büchner) |
| 1995 |
Gründung des Theaters "Pygmalion" |
| ab 1998 |
Dozent für Regie in Theaterakademie "Burghausen"
(Deutschland) |
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